Glucosinolate aus der Brunnenkresse gegen den Krebs

Glucosinolate aus der Familie der Kreuzblütler – hilfreich gegen Krebs
Brunnenkresse in Kapsel

In diese Jahreszeit schmecken uns Kohlgerichte. Der typische Duft, der so aus mancher Küche entweicht und vielleicht Kindheitserinnerungen hervorruft, charakterisiert dieses Gemüse, das gelegentlich auch Assoziationen an „arme Leute-Essen“ weckt. Zu den Kreuzblütlern gehören alle Kohlsorten, Rettich, Kresse, Brunnenkresse u.a.m. (übrigens auch Maca ; eine Anti-Krebs-Wirkung von Maca ist mir allerdings nicht bekannt)

Pflanzen zeichnen sich durch bioaktive Stoffe aus, die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die das „sekundär“ , in der Beschreibung , also das „Zweitrangige“ nicht verdient haben. Diese besonderen Schutzstoffe der Pflanzen richten sich in erster Linie gegen fressgierige Parasiten, Insekten, gegen üblen Pilzbefall, gegen zu heftige Sonnenstrahlung und andere schädliche Umwelteinflüsse sowie gegen Viren und Mikroorganismen.

Seit die Wissenschaft das nachvollzogen hat, was die Menschheit schon seit Hunderten von Jahren weiß, finden sich die sogenannten Glucosinolate in aller Munde.

Der Biss in ein Stück Kohl setzt eine Kaskade bioaktiver Substanzen frei, die auch im menschlichen Organismen Wirkung zeigen. Die Familie der Kreuzblütler, zu denen neben Kohl auch die Brunnenkresse gehört, greift in den Stoffwechsel ein, wenn sich Zellen bilden, die durch einen krebsinduzierenden Stoff eine schädliche Veränderung erfahren haben. Leider können wir in unserer verschmutzten Umwelt den täglichen krankmachenden Toxinen nicht ausweichen. Die toxischen Substanzen (darunter die unheilvollen Karzinogene – krebsauslösende Stoffe) bewirken im genetischen Material des Zellkerns einen kleinen aber gefährlichen Umbau, der unseren Organismus in Schwierigkeiten bringen kann, wären da nicht die hilfreichen Glucosinolate. Diese Stoffgruppe ist ein Medikament aus der Apotheke der Natur. Es verhindert in der Zelle das Voranschreiten eines folgenschweren Prozesses. Die Reparatur erfolgt zugleich an mehreren Schaltstellen der pathologischen Zellentwicklung, die möglicherweise zur Krebserkrankung geführt hätte.

Es konnte gezeigt werden, dass Tumore der Brust, der Prostata, Lunge, des Gebärmutterhalses und anderer Karzinome (bösartige Tumore) in verschiedenen Phasen ihrer Entwicklung durch die Gruppe der Glucosinolate unterbrochen werden.

Obgleich wir uns aus der reichhaltigen Quelle der Mutter Erde bedienen können, um unseren Organismus zu schützen, fällt es uns nicht immer leicht, die tägliche Portion an glucosinolathaltigem Gemüse zu verzehren. Das Erhitzen dieses Gemüses schmälert übrigens die Wirkung um ein Vielfaches. Studien am Menschen, die sich aus dem Verzehr von Brunnenkresse ergaben, zeigten, dass nur etwa 7 Prozent der aufgenommenen Menge an Glucosinolaten aus der gekochten Pflanze als Isothiocyanat ausgeschieden werden. Aus der rohen Pflanze dagegen bis zu 80 Prozent Auch wenn das Nahrungsangebot groß ist, wird es nur ungenügend genutzt. Im Gegensatz zu den Japanern (Koreanern usw.) nehmen wir im Westen nur ungefähr ein Zehntel der schützenden Substanzen auf. Die Brunnenkresse enthält die gleiche Substanzgruppe der Glucosinolate – die übrigens auch teilweise stark antibakteriell wirken. Leider finden wir Brunnenkresse in der Regel nicht auf unseren Wochenmärkten, u.a. weil ihre Aufzucht besonderen Bedingungen unterworfen ist.

Eine gute und relativ erschwingliche Möglichkeit bietet sich seit Neuestem durch ein Verfahren, das es erlaubt, Brunnenkresse schonend zu trocknen. Dieses Technik hat ein Belgier entwickelt, sodass es jetzt möglich ist, sich regelmäßig in Kapselform mit getrockneter aber aktiver Brunnenkresse zu versorgen. Wer an Krebs leidet oder sich davor schützen möchte und nicht regelmäßig seine Portion Kohl oder Kresse zu sich nehmen kann, der kann über mich diese Portion Brunnenkresse in Form von Kapseln – wie gerade angesprochen – erhalten.
Eine krebsschützende Wirkung von Brunnenkresse bei Rauchern wurde erst kürzlich festgestellt: In einer Studie bewirkte das tägliche Essen von 3 x 60g Brunnenkresse eine deutlich vermehrte Ausscheidung von krebsfördernden Stoffen aus dem Tabakrauch.
Eine tägliche Portion Kressesalat mit Zitrone (Acerola) trägt maßgeblich dazu bei im Winter unangenehmen Erkältungen zu trotzen.

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